Reisen

5. April 2016

Marokko

Der Orient. Seit ich damals, zu einer Zeit, als es noch Video- und Audiokassetten gab und man mit Wählscheiben telefonierte, Disneys Aladdin im Kino gesehen und mich unsterblich in Prinzessin Jasmin verliebt habe, hege ich eine Schwäche für die 1001 Nächte.
1. Mai 2015

Vietnam

Vietnam. Eine fixe Idee, in meiner Vorstellung das wildere Thailand. Mit Dschungeln, Flußdeltas, Reisfeldern, kanufahrenden Einheimischen mit konischen Strohhüten auf dem Kopf und Tempel voller Spiritualität und Wunder. Die Realität lacht über derartige Naivität und wenn ich doch eins auf meinen bisherigen Reisen durch Asien gelernt haben sollte: nichts ist dort so wie ich es mir erwartet habe. Nur anders. Same same but different. Weil ich in meinem Leben irgendwie immer wieder an einem Punkt angelange, von dem ich mir jedes Mal feierlich schwöre, dass ich dorthin nie wieder hin will, habe ich dieses mal immerhin den Mut und die nötige Konsequenz aufgebracht, um mich kurzzeitig aus dem Spiel zu nehmen. Das heißt in diesem Fall: 18 Tage Vietnam, ultraspontan, 5 Tage vor Abreise den Flug gebucht. Zusammen mit Fabrizio, dessen Seele die selben verschlungen Pfade wie die meine bewandert.
14. September 2013

Bali

Wenn man sich Bali auf einer Landkarte ansieht, könnte man leicht dem Eindruck erliegen, das hier ja nun soviel nicht geboten sein kann. Theoretisch könnte man jeden Flecken dort binnen zwei Stunden Autofahrt erreichen. Praktisch braucht es das doppelte an Zeit, geschuldet ist das dem balinesischem Verkehr. Wo immer sich hier Menschen ansiedeln produzieren sie Staus. Oftmals wären wir zu Fuß sicherlich schneller gewesen als mit dem Auto. Ich bin viel mit dem Roller unterwegs gewesen und ich hatte ausreichend Zeit, Beobachtungen über den Verkehr aufzustellen. Zusammenfassen lassen sich diese in etwa so: es gibt keine richtigen Regeln.
18. Oktober 2012

Thailand

Wir sitzen am Meer im Schatten unter sich im Wind wiegender Mandelbäume. Das Meer plätschert träge Wellen an den schneeweißen Strand heran und strahlt türkis-blau in der Mittagssonne. Doch bis ich hier diese Zeilen schreiben kann, sollte es ein langer und aufregender Weg werden... Als wir am Mittwoch Abend um kurz vor 22 Uhr die Boing 747 der Thai-Airways mit Flugziel Bangkok besteigen, wussten wir noch nicht, dass unsere Ohren in den kommenden vier Tagen einer Dauerbelastung ausgesetzt und mindestens 72 Stunden nicht zur Ruhe kommen werden. Nach 10 Stunden Flug und nur wenig Schlaf, woran die wirklich opulente Filmauswahl an Bord nicht ganz unschuldig war, landeten wir gegen 13 Uhr Ortszeit in Bangkok. Es gibt ein paar Dinge, die stehen offensichtlich in keinem der Thailand-Führer.
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