Reisen

19. August 2016

Sri Lanka – Der kleine Adam und die Erkenntnis warum ich reise.

Was ist Reisen? Wann gilt ein Land als bereist, so dass man weiterziehen kann weil man alles gesehen hat? Ich hatte mir über diese Frage ziemlich lang den Kopf zerbrochen. Auf all meinen bisherigen Reisen hatte ich nur begrenzte Zeit, meist maximal drei Wochen. So lange, wie ich jetzt hier auf Sri Lanka war. Ich habe kaum etwas von den typischen Touristenzielen der Insel gesehen. Ich war nicht in Colombo, bin nicht auf den Adams Peak geklettert und werde mir die ganzen Sehenswürdigkeiten im berühmten Kandy nicht ansehen. Nein, auch nicht den Zahntempel. Weil mich Buddhas Zahn, der da angeblich drin liegt, etwa so viel interessierte wie das Paarungsverhalten der singhalesischen Fruchtfliege.
14. August 2016

Sri Lanka – Das Brett und der Bayer

Es war, als ob das Meer auf mich gewartet hätte. Darauf, dass ich mich endlich auf ein Brett stellte und mich damit in die Fluten stürzte. Jede Welle ein neuer Lehrer, jeder Tag eine neue Herausforderung. Ich hätte an dieser Stelle gerne damit geprahlt, wie elegant und seehundgleich ich gleich von Beginn an jede Welle erwischt und den perfekten Surf hingelegt habe, und nicht nur mich selbst auf die Nase. Aber das Meer hatte mir meine Grenzen gleich von Beginn an gnadenlos aufgezeigt. Dabei war es weniger der körperliche Aspekt, das Erschöpfende, das Auslaugende dieses Sports, das mit recht schnell vor Augen geführt hatte, dass Mountenbiken und das bisschen Fitnessstudio einen nicht im geringsten auf den ersten Surf vorbereiten konnten. Vielmehr stellte mich die psychische Komponente des Surfens vor eine Herausforderung.
7. August 2016

Sri Lanka – Auf der Suche nach Erleuchtung

Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich auf der Teakholz-Terrasse meiner Cabana am Strand von Tangalle in Sri Lanka und trinke frisch gemixten Fruchtsaft. Die Brandung des Meeres rauscht mir in den Ohren und der Wind treibt den Geruch von Gras in meine Nase, das ein paar Locals ein paar Meter weiter im Schatten einer Palme rauchen. Vielleicht gehe ich später noch rüber, aber im Moment bin ich auch ohne rundum zufrieden.
3. August 2016

Sri Lanka – Alles auf Anfang.

Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich auf der Teakholz-Terrasse meiner Cabana am Strand von Tangalle in Sri Lanka und trinke frisch gemixten Fruchtsaft. Die Brandung des Meeres rauscht mir in den Ohren und der Wind treibt den Geruch von Gras in meine Nase, das ein paar Locals ein paar Meter weiter im Schatten einer Palme rauchen. Vielleicht gehe ich später noch rüber, aber im Moment bin ich auch ohne rundum zufrieden.
//]]>