Mardermolch

18. November 2013
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More deaf and blind.

Es ist schon gut Zeit vergangen seit meinem letzten Battlefield-Eintrag hier im Blog. Nun könnte man ja meinen, dass der Hype schon wieder verpufft ist, aber tatsächlich spiele ich immer noch. Mittlerweile sogar den Nachfolger. Ein paar der ehemaligen Kameraden sind zwar gefallen, dafür aber viele neue dazugekommen. Durchschnittlich zweimal pro Woche zieht abends das Deaf and Blind-Platoon in den virtuellen Krieg und wahrscheinlich ist das Phänomen für Außenstehende nach wie vor kaum zu greifen. Was finden erwachsene Männer, bei denen allein bei den DaBs zwei Drittel Familienväter sind, am abendlichen Geballere?
14. September 2013
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Bali

Wenn man sich Bali auf einer Landkarte ansieht, könnte man leicht dem Eindruck erliegen, das hier ja nun soviel nicht geboten sein kann. Theoretisch könnte man jeden Flecken dort binnen zwei Stunden Autofahrt erreichen. Praktisch braucht es das doppelte an Zeit, geschuldet ist das dem balinesischem Verkehr. Wo immer sich hier Menschen ansiedeln produzieren sie Staus. Oftmals wären wir zu Fuß sicherlich schneller gewesen als mit dem Auto. Ich bin viel mit dem Roller unterwegs gewesen und ich hatte ausreichend Zeit, Beobachtungen über den Verkehr aufzustellen. Zusammenfassen lassen sich diese in etwa so: es gibt keine richtigen Regeln.
5. September 2013
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Die Wiesn, man kennt das.

Man kennt das. Man sitzt, so gemütlich es eben geht, auf seiner Bierbank , während die 14jährigen Tweens hinter einem im rauschigen Tanz einen immer wieder ins Kreuz treten. Dabei sieht man sinnierend seinen Acht-Euro-Maßkrug an und versucht, sich möglichst nicht zu sehr der Vorstellung hinzugeben, wie viele Menschen den wohl schon hingebungsvoll mit dem weichrosarotem Fleisch der Innenseiten ihrer Lippen liebkost haben oder wie viele Darmbakterien von ungewaschenen Händen darauf Dynastien gegründet, die Republik erfunden und dann ins Verderben gestürzt sind und was von all dem die im Akkord arbeitenden Gläserspülmaschinen wegputzen konnten.
18. April 2013
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Chris Columbus

An einem Morgen im März 2012 lief bei mir Büro wie so oft Bayern 1. Ich habe da ein passives Hörverhalten entwickelt, sprich, die meiste Zeit konsumiere ich das Gedudel auf Durchzug. Diese angenehme Beiläufigkeit hat dann an jenem Morgen ein Lied unterbrochen, in dem ein Sänger namens Chris Columbus in bayrischer Mundart davon erzählte, was er eigentlich alles mit seinem Leben anstelle wolle, es aber einfach nicht tue.
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