Hobbyphilosophie

26. April 2011
sein2

Vom Sein und dessen Subsistenz.

Ich habe heute eine Ameise gerettet. Die krabbelte über meine Tatstatur und inspizierte ein paar ihr offenbar interessant erscheinende Winkel meines Schreibtisches. Schließlich wurde es mir zu bunt, ich habe sie auf ein Blatt Papier gesetzt und auf's Fenstersims ausquartiert. Von da aus ging ihre Entdeckungstour dann weiter, ich wünschte ihr im Stillen eine gute Reise.
1. März 2011
frosch

Der Reiher und der Sinn des Lebens

Auf der feuchten Wiese, im Nebel, da stand ein Reiher. Unschlüssig war er, wusste nicht recht, was er in diesem Moment, im Nebel, in der feuchten Wiese, ein Bein an den Körper gepresst, auf dem anderem im nassen Gras stehend, mit sich und der Welt im Allgemeinen anfangen sollte. Da kam ein großer, grüner und ziemlich glitschiger Frosch des Weges gehüpft. Er kreuzte direkt den Weg des würdevollen Vogels, hockte sich zur Verblüffung des Reihers vor diesen, quakte herzhaft, es war ein besonders schönes und lautes Quaken, das kann ich Euch sagen, und es ergab sich folgendes Gespräch: „ Du, Herr Reiher, weißt Du denn, was der Sinn unserer Existenz ist? Das beschäftigt mich.“
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