parallax background

Sommer-Gartenfest-Anleitung

17. Juli 2011
Levitation, Versuch No. 1
29. Juni 2011
Das nackte Mich im Zustand einer Regenbogenfarbe.
13. Oktober 2011
 

I ch plädiere für mehr Sommer-Garten-Feste.

Ich erkläre mich auch dazu bereit, den potentiellen Veranstaltern die geheime Formel für perfektes Wetter zu verraten. Anfragen mit verbindlichen Einladungen zum Fest gerne an meine Adresse.
Sehen wir die gestrige Spanische Nacht einfach als Auftakt für eine schöne Serie an Sommer-Garten-Festen an. Grämt Euch nicht, wenn Ihr den Überblick über die Gästeliste verliert. Das macht es spannender. Und für jeden, der Euch absagt, werden sich mindestens zwei neue Gäste melden und am Ende habt Ihr ein wunderbar illustres Publikum auf Eurer Party und lernt tolle neue Menschen kennen. Kauft Euch keine 15-Cent-Papierlampions und schmückt damit die Bäume: Das sieht zwar romantisch aus, aber die Dinger fackeln sich binnen kürzestem selbst ab. Das kann zwar durchaus spektakulär sein, wenn Euren Gästen brennende Feuerkugeln auf den Tisch fallen, aber hier gibt es andere Methoden der Unterhaltung. Mit einer sommerlich hinterpfotzigen Bowle zum Beispiel. Oder einem köstlichem Buffet mit Paella und Antipasti[2. Bereitgestellt und gezaubert von den Meisterköchen Ernst und Flo, Angela und Michaela: Ganz lieben Dank dafür!]. Ihr könnt auch eine Karaoke-Station aufbauen, bei der Ihr und Eure Gäste Euch ordentlich zum Affen macht. Ladet vielleicht auch eine Tanzlehrerin ein, die entlockt Euch dann auch zu fortgeschrittener Stunde noch barfuß im feuchten Gras lateinamerikanische spanische Rhythmen. Es gibt auch noch ein paar Tips für Fortgeschrittene: Delegiert Schlüsselposition an verlässliche Leute weiter, vorzugsweise solche, die auch eigenständig arbeiten können: Beispielsweise bei der Versorgung der Gäste mit Trink- und Essbarem. Dann habt Ihr mehr Zeit für Eure Besucher und könnt Euch um alle kümmern, auch die komischen Nachbarn da hinten in der Ecke. Und seht zu, dass Ihr am nächsten Tag nicht ganz alleine zum Aufräumen dasteht, das versaut die Stimmung und den Kater[3. Allerbesten Dank an die komischen Nachbarn da hinten im Eck, die alle zum Aufräumen gekommen sind, sowie an die Premium-Freunde Fabrizio und Manfred, die mir trotz dickem Kopf und schweren Gliedern geholfen haben, das Schlachtfeld am Tag danach zu säubern und die Leichen zu verscharren!]. Wenn Ihr diese Tips alle befolgt, was ich beim nächsten Mal dann auch machen werde, kann Eure Party gar nicht anders als phänomenal werden und jetzt verschwendet gefälligst keine Zeit mehr mit dem Lesen dieses Textes, sondern macht Euch sofort an die Planung. Und die Gästeliste beginnt mit A wie Andi.

P.S.: Ein von Herzen kommendes Danke an alle, die meine Fahrrad-Sparsau so großzügig gefüttert haben. Die meisten Spender hab ich glaub ich gesehen und weiß das wirklich sehr zu schätzen. Und natürlich auch ein sakrisches Vergelt's Gott für die vielen Mitbringsel! Ebenfalls ein herzlicher Dank an Erwin für's Leihen seines Partyequipments, Thomas, dafür dass er uns schalten und walten ließ und uns Strom und Wasser spendete, sowie meine Mutter und Oma, die die Antipasti nicht nur zubereitet, sondern auch gekauft haben.

Mardermolch
Mardermolch
Dieses Weblog ist dem Mardermolch gewidmet, jener oftmals unterschätzten und gerne vernachlässigten Spezies der Satire, des Spaßes, wider der Ignoranz und der Dummheit und allgemein für eine bessere Welt.

1 Comment

  1. Kathrin sagt:

    Sehr, sehr schön wars. Freu mich schon auf das nächste Mal!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

//]]>