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	<title>Der Mardermolch: Bad Feilnbachs erstes Weblog, Infos, Geschichten und Satire rund um Feilnbach</title>
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	<description>Der Mardermolch: Bad Feilnbachs erstes Weblog, Infos, Geschichten und Satire rund um Feilnbach</description>
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		<title>Wir sind Sissi</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[...was mit Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Titelgeschichte im heutigen Regionalteil des Mangfallboten ist für mich der vorläufige Höhepunkt des Sissi-Hypes erreicht. Wenn heute Abend das Finale der RTL-Show Der Bachelor über die Bildschirme flimmert, wird die regionale Zuschauer-Quote sicherlich explodieren und das dann dem &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/berichte/ja-wir-sind-sissi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/bachelor__sissi.jpg" alt="" title="bachelor__sissi" width="640" height="313" class="aligncenter size-full wp-image-5637" /></p>
<p>Mit der Titelgeschichte im heutigen Regionalteil des Mangfallboten ist für mich der vorläufige Höhepunkt des Sissi-Hypes erreicht. Wenn heute Abend das Finale der RTL-Show <em>Der Bachelor</em> über die Bildschirme flimmert, wird die regionale Zuschauer-Quote sicherlich explodieren und das dann dem fulminanten Lehrstück über die Funktionsweise von Medien die Kirsche aufsetzen. Obwohl das Lager jener, die das Format bislang verteufelt haben, gefühlt geschrumpft ist, was nicht zuletzt dem grundsympathischen Auftritt von Sissi zu verdanken sein dürfte, gibt es sicherlich noch genug Leute, die nicht müde werden, den sexuellen Ausverkauf, all die Plattitüden, die gewollten Skandälchen und nicht zuletzt die bloße Inszenierung der ganzen Show zu monieren. Bemerken dabei aber nicht, dass sie schon längst mit beiden Beinen im Leim stehen. Die einzig wahre und konsequente Form, nicht daran zu partizipieren, wäre die vollständige Verweigerung. Und wem gelingt das in unserer medienverseuchten Welt schon noch. </p>
<p><em>Der Bachelor</em> ist unserem speziellen Fall deshalb so faszinierend, weil er uns mit Sissi ein Mädel von quasi um&#8217;s Eck liefert, das, wenn sie sich jetzt nicht völlig blöd anstellt, ganz vorne am Sprungbrett steht. Da kommt Lokalpatriotismus in&#8217;s Spiel. Jeder kennt sie irgendwie oder glaubt es, weil ein Bekannter sie einmal fotografiert hat, jemand regelmäßig Würste bei ihrem Vater ordert oder sich früher in den selben Kneipen wie sie herumgetrieben hat. Und jetzt ist sie plötzlich berühmt und wir, WIR kennen die, UNSERE Sissi aus Rosenheim. Was, wenn die jetzt mal eine ganze Große wird? So richtig berühmt und so? Nun werden jedenfalls sämtliche medialen und menschlichen Spielarten durchexerziert, das gesamte Kaleidoskop.<br />
Medial deshalb, weil plötzlich jedes noch so kleine regionale Käseblatt in Zeiten von Finanzkrisen und verhungernden Afrikanern dankbar eine Sissi-Geschichte nach der anderen herausrotzt, obwohl eigentlich NIEMAND etwas neues zu berichten weiß (man sich aber nicht ganz so hilflos wie beim echtem Journalismus fühlt). Denn, erstaunlicherweise, ist nach wie vor ungewiss, wie die ganze <em>Bachelor</em>-Sause eigentlich endet. Da sich aber auch mit Spekulationen prima Inhalt generieren lässt, und ganz ehrlich, es doch eigentlich überhaupt keinen interessiert, wie die Geschichte nun tatsächlich ausgeht, füllen von <em>BILD</em> bis <em>rosenheim24.de</em> alle tagtäglich ihren freien Platz mit neuen exklusiven und belanglosen Spekulationen („Na? Wer bekommt wohl nun die letzte Rose? Hm? Wir wissen&#8217;s auch nicht, aber schon wieder etwas weniger Weißraum hier, super!“).<br />
Menschlich deshalb, weil die einen die angebliche Prostitution und Hohlheit des Formats verteufeln, in Wahrheit aber wohl meist vor Ned vergehen, die anderen in heiterer Herdenmentalität Sissi zur neuen Heilsbringerin hochstilisieren und jeden ihrer stets mit vielen Ausrufezeichen geschmückten Facebook-Einträge mit anbetenden Kommentaren beweihen. Eine der spannenden Fragen ist auch die, ob in Regionen, in denen es keinen Bezug zu einer der Kandidatinnen gibt, ein ähnlich konzentriertes Interesse für die Show herrscht. Oder wie das dann damals in Hutthurm war, als Daniel Küblböck bei DSDS war. Oder warum Jinjin und Bernadette gehen mussten, bevor sie sich nackig machen konnten. Und wer denn diesen wirklich gelungenen Vorspann, das beste an der ganzen Show, zu verantworten hat. Und&#8230; Ach lassen wir das. </p>
<p>Damit jetzt nicht der Eindruck entsteht, ich würde mich über all das stellen: ich finde die ganze Geschichte wirklich prima, zolle Sissi meinen tiefsten Respekt, bin auch ein wenig neidisch auf sie und ihren neuen Ruhm (und ihre 13.000 Facebook-Fans) und auch wenn ich mir bislang auf Grund akutem Fremdschähmens noch keine <em>Bachelor</em>-Folge am Stück ansehen konnte, verfolge ich mit großem Vergnügen all das, was sich derzeit drumherum abspielt. Und ich werde mir heute abend in der Hammerhalle wohl auch eine Autogrammkarte von Sissi holen. Für den Fall dass sie tatsächlich den Durchbruch schafft und ich dann mal meinen Kindern sagen kann: Seht her, das Mädel, das da mit Shiloh Nouvel Jolie-Pitt zusammen im neuen Kinofilm von Spielberg Jr. zu sehen ist, das war mal ein Fotomodel von mir. Und dann werde ich ganz stolz die Brust schwellen.</p>
<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/sissi-mardermolch.jpg" alt="" title="sissi-mardermolch-trachtenstrip" width="640" height="884" class="aligncenter size-full wp-image-5650" /></p>
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		<title>Wenn Schmetterlinge schreiben.</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literarisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie unglaublich naiv ich doch war, als ich mich vor gut einem Jahr das erste mal hingesetzt habe und die ersten Zeilen meines ersten Romans in mein Notebook getippt habe. Ich dachte, ich könne das einfach so &#8216;runterschreiben, ganz flockig, &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/literarisches/wenn-schmetterlinge-schreiben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/dirndlporno-5.jpg" alt="" title="dirndlporno-5" width="640" height="283" class="aligncenter size-full wp-image-5614" /></p>
<p>Wie unglaublich naiv ich doch war, als ich mich vor gut einem Jahr das erste mal hingesetzt habe und die ersten Zeilen meines ersten Romans in mein Notebook getippt habe. Ich dachte, ich könne das einfach so &#8216;runterschreiben, ganz flockig, wie einen Blogeintrag oder eine Facebook-Status-Meldung. Am Anfang war die Idee, und die ist auch heute noch, aber alles andere hat sich verändert, es ist, als würde ich in ein Kissen greifen und verzweifelt so viele Federn wie möglich zu ergreifen versuchen. Ich dachte, ich bräuchte kein System, keine Recherche, kein Konzept. Das würde sich schon alles ergeben. Nach den ersten 100 Seiten kam dann die erste Wand. Mir wurde etwas mulmig und es wurden auch die ersten Zweifel von Wegbegleitern des Projekts laut: Ob ich denn keine entsprechende Software verwenden würde? Wie meine Struktur aussehe? Verflixt. Mittlerweile bin ich bei der fünften Version des Buches angelangt. Habe es gerade wieder vollständig von vorne an überarbeitet. Neuer Schauplatz des Mordes, neues Motiv des Mörders, neue Art des Mordes, ein komplettes Kapitel über den Apfelmarkt, auf dem weite Strecken der Handlung gespielt haben, raus, dafür ein fiktives Weinfest in Feilnbach ersonnen. Mich nun doch entschlossen, keine erfundenen Orte zu verwenden, sondern die Geschichte in Feilnbach und Rosenheim spielen zu lassen. Verbunden mit der ständigen Gratwanderung, wie weit ich da gehen kann. Es gibt da zum Beispiel ein Kapitel, das beginnt mit der Beschreibung einer vormals fiktiven Uni, deren Vorbild die LMU ist. Ich mag die Einleitung sehr, weil sie für mich eine persönliche Abrechnung ist und ich sie gerne im Buch gehabt hätte, jetzt müsste ich sie aber auf die Rosenheimer FH ummünzen, was ich für unfair und gefährlich halte, weil ich die Schule gar nicht kenne. Derzeit geht die Passage so (die Namen sind nur Platzhalter): </p>
<blockquote><p>In München gibt es eine Universität, die unter gewissen Umständen als renommiert bezeichnet werden könnte, vorausgesetzt, man kennt sie und ihren Ruf nur von aussen. Wer dort studiert hat, wird unter vorgehaltener Hand ganz anderer Meinung sein, sich aber hüten, dazu etwas öffentlich verlauten zu lassen. Tatsächlich ist die Ludwig-Maximilian-Universität ein verknöchertes Relikt einer Lehrinstitution, die den Anschluss an moderne Wirtschaft und Technik schon längst aus den Augen verloren hat und ein System im System pflegt, das sowohl Dozenten als auch Studenten zu hinterfragen aufgehört haben. Die Gruppe der erstgenannten hat einen sicheren und leidlich gut bezahlten Arbeitsplatz, an dem sie weitestgehend tun und noch viel mehr lassen können, was ihnen beliebt, zuletzt Genannte profitieren vom nach wie vor guten Ruf der Universität und die Klügeren unter ihnen haben sich zeitig damit abgefunden, dass die eigentliche Ausbildung erst nach dem Diplom beginnt und sie die Zeit während des Studiums besser mit wilden Parties, Alkohol- und Drogenexperimenten verbringen, frei nach dem Motto „Verschwende Deine Jugend, das ist besser als die Alternative“. Das Studium an der LMU unterstützt das weitestgehend, in dem es nach wie vor am traditionellen Scheine-System festhält. Jeder Student muss für seinen Abschluss eine gewisse Anzahl an Nachweisen für belegte Kurse und Vorlesungen vorlegen können. Das lädt fleißige Leute dazu ein, den ganzen Tag besagte Lehrangebote zu nutzen, faule Studenten finden in der Regel aber schnell heraus, wie sie mit geringsten Widerstand an die begehrten Dokumente herankommen und nach und nach wurde daraus eine inoffizielle LMU-Bibel, mit der interessierte Erstsemestler sich einen genauen Fahrplan der Faulheit zusammenstellen können.</p></blockquote>
<p><br/></p>
<p>Ich könnte jetzt die Handlung wieder umschreiben, damit die LMU der Schauplatz sein kann. Das würde aber wieder weitere Änderungen nach sich ziehen. Wahrscheinlich ist die wahre Kunst an der Sache, einfach loszulassen und gnadenlos zu entschlacken.<br />
Immerhin arbeite ich nun weitestgehend mit System. Mit Mindmaps, Zeitstrahlen, Chroniken. Was ist der Unterschied zwischen einem Kommissar und einem Inspektor? Wie startet man einen BMW X5? Ich habe einen Riesensack voller Handlungsstränge, Charaktere, Schauplätze, und alles will in ein schlankes Korsett gepackt werden, der stetig steigende Spannungsbogen muss sanft gespannt werden und die Details sollen für Abwechslung und eine lebendige Welt sorgen. Und das wird mich noch eine zeitlang beschäftigen. Mir war bislang gar nicht klar, dass da ein ekelhafter kleiner Perfektionist in mir steckt. </p>
<p>Ach. Wahrscheinlich wäre ich mit einem Fantasy-Roman besser bedient gewesen. Orks und Elfen im Voralpenland. Mit Dirndln.</p>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 14:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Die putzige kleine Johanna</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Feste feiern]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die putzige kleine Johanna steht zitternd vor der Tür des Wirtshauses und zieht umständlich an ihrer Zigarette. Trotz dick gepolstertem Wintermantel friert sie erbärmlich und bereut es, nicht zum ersten Mal an diesem Abend, dass sie sich von ihren Freundinnen &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/feste-feiern/die-putzige-kleine-johanna/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/faschingistdoof.jpg" alt="" title="faschingistdoof" width="640" height="313" class="alignnone size-full wp-image-5596" /></p>
<p>Die putzige kleine Johanna steht zitternd vor der Tür des Wirtshauses und zieht umständlich an ihrer Zigarette. Trotz dick gepolstertem Wintermantel friert sie erbärmlich und bereut es, nicht zum ersten Mal an diesem Abend, dass sie sich von ihren Freundinnen nach dem Faschingsumzug noch hat breitschlagen lassen, die gemütliche Couch gegen ein viel zu knappes Leoparden-Kleidchen mit süßen Ohren und mörderischen Highheels einzutauschen und hier im tiefsten Bayern, da wo Teile der Bevölkerung sicher noch mit Fellen bedeckt durch die Wälder schleichen, eine Faschingsparty zu besuchen. Während sich <a href="http://static.panoramio.com/photos/original/7631346.jpg" title="Johannas Freundinnen" target="_blank">ihre Freundinnen</a> verzweifelt betrinken, um die ungeschlachteten Anbalzversuche der jungen Eingeborenen zu ertragen (<em>Megst amoi an meina Keibemilleziezn ziang?</em><sup class='footnote'><a href='#fn-5595-1' id='fnref-5595-1'>1</a></sup>), bleibt der putzigen kleinen Johanna diese Fluchtmöglichkeit heute verwehrt, sie hat beim Strohhalmziehen verloren und muss den Chauffeur mimen. Johanna hat nie verstanden, warum die Deutschen Fasching ausgerechnet in der kältesten Jahreszeit feiern. Als durchschnittlich gebildete junge Frau weiß natürlich auch sie, dass das irgendetwas mit einem heidnischem Brauch zu tun hat<sup class='footnote'><a href='#fn-5595-2' id='fnref-5595-2'>2</a></sup>. Dämonen des Winters austreiben. Oder so. Trotzdem findet es die putzige kleine Johanna nicht fair, dass es zur selben Zeit auf der anderen Seite des Globus 30 Grad hat und sie dort nackt herumlaufen könnte, nur mit Körperfarbe bemalt, sich keine Sorgen machen müsste, dass sie, wenn sie nach Hause geht, auf dem Heimweg erfriert<sup class='footnote'><a href='#fn-5595-3' id='fnref-5595-3'>3</a></sup>. Ebenso versteht sie nicht, warum Fasching in Deutschland einzig mit Alkohol zu funktionieren scheint. Im Wirtshaus hinter ihr steigt der Rhythmus im Blut analog zum Inhalt der Pilsflaschen lokaler Brauereien und der billig gemixten, ewig gleichen Longdrinks aus rauen Plastikbechern. Nur den wenigsten käme es in den Sinn, eine Tanzfläche unter einem Promill Treibstoff zu betreten. Johanna war noch nie in Rio, hat aber genaue Vorstellungen, wie es da sein muss. Rauschend. Bunt. Lebensfroh. Erotisch. Exotisch. Versaut. Flirrend. So ganz anders als im Laden hinter ihr jedenfalls. Und der kleinen Johanna flirrt der Kopf höchstens vom Mief und den hohlen Partyschlagern, welche die Band mit mehr Herzblut als Talent zu intonieren versucht. Und dann die Kostüme! So putzig die kleine Johanna aussieht, so faustdick hat sie&#8217;s hinter den Ohren. Sie hätte kein Problem damit, sich ein Federgestrüpp auf den Rücken zu schnallen und im Mikrobikini über die Tanzfläche zu wirbeln. Aber hier fällt sie unter den ganzen Schlümpfen<sup class='footnote'><a href='#fn-5595-4' id='fnref-5595-4'>4</a></sup>, Handwerkern, Rockabillie-Tussn und Agrarökonomen bereits mit ihren Overknees auf, und so gern sie sonst im Mittelpunkt steht, fühlt sie sich deplatziert. Sie würde sich ja wirklich mehr Mühe mit ihren Kostümen geben, aber der Trend hier scheint nach wie vor jener zu sein, das man sich eben etwas überstülpen muss, weil, ja weil da eben dummerweise gerade dieser Fasching ist und das somit der aktuelle Vorwand für das wochenendliche Besäufnis. Irgendein schlauer Marketer des Hauses Flötzinger hat das übrigens mal erkannt und potthäßliche Gratis-Strohhüte mit Werbeband unters Volk gebracht, die vor allem von den männlichen Partygästen regelmäßig mit einem gelungenem Kostüm verwechselt werden und für Mädchen wie die putzige kleine Johanna zielsichere Indikatoren sind, von besagten Kerlen tunlichst die Finger zu lassen.<br />
Als die Johanna fertig geraucht hat, geht sie zurück ins Wirtshaus, verstaut ihren Mantel, rückt ihr Kleid zurecht und versucht unauffällig, es etwas in die Länge zu ziehen, da fällt ihr der Kerl mit der Zirkusdirektor-Jacke auf. Er lehnt gelangweilt an einer Wand und sieht den Betrunkenen beim Tanzen zu, schwankt zwar selbst etwas als er das Gewicht von einem Bein aufs andere verlagert, fängt aber plötzlich ihren Blick und, er weicht ihr nicht aus. Sie fasst das als Einladung, geht zu ihm hinüber, sieht im tief in die Augen und küsst ihn. Ganz spontan, ganz einfach, ohne Geplänkel, ohne Gestelze. So kann Fasching auch sein.</p>
<p>Und da ist auch die putzige kleine Johanna plötzlich ganz froh. </p>
<p>______________________</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-5595-1'>Der Autor schwört, sich das leider nicht ausgedacht zu haben, sondern dass er das tatsächlich mit eigenen Ohren hören musste. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-5595-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-5595-2'>Es hat immer irgendetwas mit den armen Heiden zu tun. Ostereier wegen den fruchtbaren Hasen, Nikolaus wegen einem alten Waldschrat, Halloween wegen geilen amerikanischen Teenagern. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-5595-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-5595-3'>Ein nicht zu verachtendes Planungskriterium im deutschen Fasching: Wenn ich am Arsch der Welt bei Minus 20 Grad feiere, wie komme ich, buchstäblich, lebend wieder nach Hause? <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-5595-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-5595-4'>In einer perfekten Welt würde jeder, der auch nur mit dem Gedanken spielt, sich als Schlumpf zu verkleiden, auf der Stelle vom Blitz erschlagen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-5595-4'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Internetbarbaren wie wir.</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 20:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt, einfach erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Conan, das ist schon ein Hecht. Da steht die reinblütige, bestrapste und vollbusige Prinzessin vor ihm und er schmettert ihr erst den Spruch I live, I love, I slay. And I am content. entgegen, dann küsst er sie, dann &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/erkenntnisse/internetbarbaren-wie-wir/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/internetbarbaren.jpg" alt="" title="internetbarbaren" width="640" height="310" class="alignnone size-full wp-image-5585" /></p>
<p>Der Conan, das ist schon ein Hecht. Da steht die reinblütige, bestrapste und vollbusige Prinzessin vor ihm und er schmettert ihr erst den Spruch <em>I live, I love, I slay. And I am content.</em> entgegen, dann küsst er sie, dann begattet er sie. Nun ist der Spruch sicherlich der klägliche Versuch, der 2011er Neuverfilmung einen ähnlich markig-dämlichen Onliner, wie ihn Schwarzenegger einst mit <em>Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen am Geschrei der Weiber!</em> aufsagen hat dürfen, zu installieren. Ich habe keine Ahnung, wie <em>I live, I love, I slay. And I am content</em>.  in der deutschen Version des Filmes übersetzt wurde, hoffentlich aber nicht mit <em>Ich lebe, ich liebe, ich schlachte. Und ich bin zufrieden</em>. </p>
<p>Davon abgesehen ist der schon eines meiner Idole, der Conan. <em>Die weite Steppe, ein schnelles Pferd, der Falke auf seiner Faust und der Wind in seinem Haar!</em> Und dann reitet er hin, der Conan, schlachtet ein paar üble Sklaventreiber, oder Wegelagerer oder Herrscher der Dunkelheit, und schon fallen ihm die halbnackten Weiber reihenweise in den Schoß. Wenn ich aber nun ausziehen würde, um der Politesse, die mir heute wegen 15 Minuten Zeitüberzug ein Fünfeuroknöllchen verpasst hat, das Fell abzuziehen oder sie mit einer Keule zu erschlagen, dann würden sich die Mädchen nicht entkleiden und sich mit mir paaren. Glaube ich.<br />
Also muss der moderne Held ausweichen. Die alkoholgetränkten Schlachtfelder des neuzeitlichen Faschings sind zu viel für seine alte Nerven, folglich bricht er auf zu neuen Herausforderungen.<br />
Eine davon findet sich in Internetpartnerbörsen. Im letzten Playboy gab es einen Bericht, in dem ein Kerl dank Friendscout24.de angeblich ein halbes Jahr jeden Tag eine andere Frau im Bett hatte. DAS klingt nach modernem Barbarentum. <em>Sie führten ihm die schönsten Jungfrauen zu, auf dass er sie zur Mütter edler Kinder mache.</em> schwadroniert man vom Conan. Die gängigen Partnerbörsen sind, so scheint es, ein übervoller Krug schöner Single-Mädchen. Und tatsächlich, es dauert nicht lange, da trudeln schon die ersten Nachrichten in&#8217;s Postfach, von Nutten, von Spambots, von Abwerbern anderer Börsen. Die wollen wir natürlich nicht. Ausser ersterer vielleicht, <a href="http://www.mardermolch.de/erkenntnisse/uberlegungen-uber-fusnagel/" target="_blank">aber das Thema hatten wir ja schon</a>. Um sich vom Überangebot an männlichen Mitbewerbern abzuheben, brauchen Internetbarbaren gewisse Voraussetzungen, um Erfolge einzufahren. Die erste ist Initiative. <em>Nur dem Schwert kannst du vertrauen</em>, orakelt der Conan. Heute ist für die Ansprache einer Frau aber Witz, Esprit, Lockerheit, Individualität, Geistesgegenwart, ein Doktor in Philosophie, Germanistik und Mathematik nötig, ebenso Charme, Sixpack, 70 Kilo, Manieren, Geld, eine Insel, ein Berg und eine eigene Prosecco-Fabrik. Ach ja, und ein stattliches Schwert natürlich auch.<br />
Ist das Weib der Begierde dann erst einmal angebalzt, beginnt das Warten. Das verbringt der Internetbarbar am Besten damit, indem er weitere Damen angräbt, um etwaigen Ausfällen vorzubeugen. Ein gefestigtes Ego ist übrigens auch nicht zu verachten in der Online-Daterei. Denn wenn der mit Herzblut und unter Einsatz äußerster Kreativität verfasste Liebesgruß erst einmal auf Reisen ist, steht oftmals der Gegenbesuch des Barbaren-Profils durch das angebalzte Weibchen an. Wenn dem gefällt, was es da sieht, antwortet es. Wenn nicht, dann, ja dann eben nicht. Dann sieht der Barbar zwar, dass seine Flamme da war, fragt sich aber, warum sie nicht antwortet. Hat er sich falsch verkauft? Hätte er die eigene Lipizzaner-Zucht doch nicht erwähnen sollen? Ist der Bauch auf dem einen Foto da doch zu dick? Oder kann das Mädel nicht antworten, weil sie keine Premium-Mitgliedschaft hat? Weil sie eine arme, von Barbaren zu schändende Priesterin ist, zum Beispiel? Wenn das Ego des Internetbarbaren das alles lang genug durchhält, kommt es irgendwann zwangsweise zu den ersten Dates. Die unkomplizierten wollen meist das selbe wie der Internetbarbar und in gewisser Weise ist an der Geschichte im Playboy sicherlich was dran. Die komplizierteren verdrehen dem Internetbarbaren erst den Kopf und stellen sich dann als ungeahnt vertrackt in der Handhabung heraus, so dass ganz barbarenunüblich nur noch geordneter Rückzug übrig bleibt. <em>Sie sagten ihm, er solle sein Schwert wegwerfen und zur Erde zurückkehren. Ha! Für die Erde ist noch genug Zeit im Grab.</em> hieß es beim Conan. Und Standhaftigkeit wird belohnt, auch wenn die Partnerbörsen jene brandgefährlichen Weiber immer und immer wieder auch nach dem missglückten Erstkontakt als Liebe des Lebens mit absoluter Übereinstimmung verkaufen wollen<sup class='footnote'><a href='#fn-5583-1' id='fnref-5583-1'>1</a></sup>. Gleich neben den fülligen Waldnymphen übrigens, jenen, die stets mehr Metall im Gesicht haben, als heute in einem neuem BMW verbaut wird. </p>
<p>Das Internet bietet dem modernen Barbaren also tatsächlich einen gewissen Ersatz für die ruhmreichen Schlachtfelder [...] <em>eines Zeitalters</em> [...], <em>das begann, als Atlantis im Meer versank und das endete, als die Söhne des Ajas die Macht eroberten.</em> Wenn auch immer der fade Beigeschmack bleibt, dass jene Zeit, in der man die Politesse tatsächlich hätte häuten, und als Belohnung mit drei rassigen Frauen die Felle wälzen durfte, die bessere gewesen wäre.</p>
<p>___________________________</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-5583-1'>Und am Ende wahrscheinlich auch damit Recht behalten <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-5583-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Überlegungen über Fußnägel.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 23:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mardermolch findet sich ohne Sarkasmus doof. Darum führt er ihn mit sofortiger Wirkung wieder ein. Wäre Fernsehen real, würde ich mit meiner Traumfrau über das Rosenheimer Herbstfest reiten, vor dem Riesenrad halten, galant in die Hände klatschen, das Riesenrad &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/erkenntnisse/uberlegungen-uber-fusnagel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Mardermolch findet sich ohne Sarkasmus doof. Darum führt er ihn mit sofortiger Wirkung wieder ein.</em></p>
<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/zehen.jpg" alt="" title="zehen" width="640" height="229" class="alignnone size-full wp-image-5575" /></p>
<p>Wäre Fernsehen real, würde ich mit <a href="http://2.bp.blogspot.com/-1etIWvXBNFw/Tip9QcWlwzI/AAAAAAAAB8I/ntYbDSVv0SI/s1600/mila+kunis-mila81280x960.jpg" target="_blank">meiner Traumfrau</a> über das Rosenheimer Herbstfest reiten, vor dem Riesenrad halten, galant in die Hände klatschen, das Riesenrad damit erleuchten und das Mädel dann in einer der Kabinen vernaschen. Sie würde dabei <a href="http://www.promipool.de/wp-content/uploads/2012/01/micaela-schaefer-dschungelcamp-3.jpg" target="_blank">Dessous wie Micaela Schäfer</a> tragen, diese waffenschein-pflichtigen Dinger, die es in der <a href="http://www.eis.de/shop/subcategory.phtml?catid=MS-DESSOUS_HAMMERPREISE&#038;subcatid=MS-DESSOUS_HAMMERPREISE-DESSOUS_HAMMERPREISE&#038;shopid=c1fd39019db0e3579bb92d2667b0f2cd&#038;lng=de_DE&#038;prodanz=6" target="_blank">Eis.de-Ramschabteilung</a> gibt und außerdem würde sie ausschließlich nackt durch meine Wohnung laufen. </p>
<p>Aber, ach, das Fernsehen weiß nichts von den alltäglichen Problemen eines Single-Mannes. Dass der Elefant unanständig teuer im Unterhalt ist. Dass man mit Sicherheit Schwierigkeiten bekommt, wenn man nachts auf der Loretto-Wiese klatschend vor dem dunklem Riesenrad steht. Dass 9 von 10 Frauen einen mitsamt der Eis.de-Dessous vor die Tür setzen (<a href="http://www.jenbachtal.de/galerie/fotografie-studio" target="_blank">außer man(n) ist Fotogra</a>f). Weil sie sich (gewöhnlich grundlos) für zu klein, zu unansehnlich, zu winterspeckig, zu orangenhäutig halten.<br />
Niemand traut sich aussprechen, dass eigentlich jeder gerne Sex hätte, aber es so verdammt schwer ist, es einfach zu tun. Anders ist beispielsweise nicht zu erklären, warum drei Männer nach mit nicht unerheblichem Kapitaleinsatz erarbeitetem Rausch lieber vor dem Rosenheimer Polizeipräsidium um 4 Uhr Früh eine Schneeballschlacht veranstalten und Teile der verbliebenen Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen statt am Busen einer Frau.<br />
Der Kapitalaufwand, denn man(n) in der Regel benötigt, um frau durch Dates und Incentives (Alkohol, Drogen, Fotoshootings etc.) in die Kiste zu bekommen, steht in keiner Relation zu einem profanem Bordell-Besuch. Nur, bei letzterem gibt’s für das Geld garantiert das was auf der Speisekarte steht. Und dann die seltsamen Probleme, die sich nach und nach herauskristallisieren, von denen man es einst nie für möglich gehalten hätte, dass man sie mal haben würde! Habt Ihr Euch mal die Frage gestellt, ob sich eine Single-Frau im Winter die Fußnägel lackiert? Ja? Nein? Das hat mich gestern fast eine Stunde lang beschäftigt, als ein unanständig süßes Mädel in halb durchsichtiger Leggins, engem Top und einem frechem Pony direkt vor meiner Nase mit Hingabe allerlei Yoga-Übungen durchexerzierte. Sie hatte schwarzlackierte Fußnägel. Meine testosteron-geschwängerte Überlegung war ungefähr diese: Wenn die nun Single wär&#8217;, würde sie sich sicher nicht die Nägel lackieren, weil das im Winter ja niemand sähe, weil sie keine offenen Schuhe tragen kann wegen der Kälte und sie auch nicht ahnen konnte, dass ich heute mit ihr im Yoga sein würde. Also muss sie vergeben sein. Wechseln wir rasch den Schauplatz, bevor Ihr mit dem Denken anfangt. Heute in der Eukalyptus-Sauna in der Aiblinger Therme: Ein vergleichbar hübsches Mädel sitzt mir gegenüber in der Ecke. Die Beine im Damensitz angezogen, die Arme links und rechts aufgelegt, hat sie mir ihre vollen Brüste präsentiert. Und, jetzt kommt&#8217;s, auch sie hatte schwarzlackierte Fußnägel. Standhaft wie ich bin, habe ich natürlich nicht die passenden Eier gehabt, sie anzusprechen und ein halbe Stunde später schlendert sie Arm in Arm mit einem Kerl durch die Sauna. Eigentlich wäre meine Theorie ja damit bewiesen, hätte nicht eine durchtriebene und frischgebackene Single-Freundin angemerkt, dass nach meiner Überlegung sie sich ja dann auch nicht mehr, zum Beispiel, waschen müsse, weil ihr ja nun niemand mehr zu nahe kommen würde. Und hat damit alles nur noch komplizierter gemacht. Ich hatte mich schon meiner todsicheren neuen Masche erfreut, jeder Frau einfach zunächst die Schuhe auszuziehen, um zu überprüfen, ob die denn schon vergeben ist. Aber was soll&#8217;s. Solange ich es mir noch leisten kann, nicht ins Bordell gehen zu müssen, werde ich keine Kosten und Mühen scheuen, mit meinen Leidensgenossen da draußen weitere Forschungsergebnisse zu teilen um unsere ohnehin schon beachtliche Lebensqualität als Singles noch weiter zu steigern. </p>
<p>Was geht los da rein. Wir verstehen uns.<br />
Das Leben ist eben kein Ponyhof. Sondern ein Stutenstall. </p>
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		<title>Fasching!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feste feiern]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/burning-Haxn-640x698.jpg" alt="" title="burning-Haxn" width="640" height="698" class="alignnone size-medium wp-image-5570" /></p>
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		<title>Supernatural &#8211; Staffel 6</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Autor des Mardermolchs wundert sich, ob ausser ihm und seiner Schwester eigentlich sonst noch wer Supernatural anschaut. Bisher zeichnete sich die Mystery-Serie Supernatural dadurch aus, dass sie von Staffel zu Staffel besser wurde. Nummer 5 fand mit der vorläufigen &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/rezensionen/supernatural-staffel-6/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Autor des Mardermolchs wundert sich, ob ausser ihm und seiner Schwester eigentlich sonst noch wer Supernatural anschaut. </em></p>
<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/Supernatural-supernatural-4527120-1152-865-640x480.jpg" alt="" title="Supernatural" width="640" height="480" class="alignnone size-medium wp-image-5565" /></p>
<p>Bisher zeichnete sich die Mystery-Serie <em>Supernatural</em> dadurch aus, dass sie von Staffel zu Staffel besser wurde. <a href="http://www.mardermolch.de/rezensionen/supernatural/" target="_blank">Nummer 5 fand </a> mit der vorläufigen Abwendung der Apokalypse einen fulminanten Höhepunkt, Sam hatte sich geopfert, Dean sein Familienglück gefunden, alles in bester Ordnung. Wenn da nicht die Geldgier der Produzenten gewesen wäre. Wegen dem enormen Erfolg von <em>Supernatural</em> musste natürlich nach den Gesetzen Hollywoods die Kuh weiter gemolken werden und die eigentlich auf fünf ausgelegte Geschichte bekam eine sechste (und siebte) Staffel verpasst. Und, bei aller Liebe für die Winchester-Buben: niemand versäumt ernsthaft etwas, wenn er einfach die letzte DVD der sechsten Staffeln ins Laufwerk schiebt, sich die Zusammenfassung und anschließend die drei letzten Folgen ansieht. Diese sind nämlich auf dem gewohnt hohem Niveau, der ganze charismatische (Ur-)Cast ist versammelt, die neu eingeführten, größtenteils unsympathischen (Sam Senior) und überflüssigen Figuren (die neuen Jäger) abgemurkst. Alles deutet darauf hin, dass den Autoren die Ideen ausgegangen sind und sie schlicht keine Ahnung hatten, was sie in 22 neuen Folgen noch so erzählen könnten. Doch statt der grandiosen Vorlage um den Krieg zwischen Himmel und Hölle dramatische Tiefe zu verpassen, spinnen sie einen kruden Plot um die Rückkehr eines seelenlosen Sam aus der Hölle, stricken daraus einen Konflikt zwischen den beiden Brüdern, der sich über zwei Drittel der Staffel erstreckt, eine durchgehend finstere Drama-Atmosphäre erzeugt und geschuldet seinem Kammerspielcharakter die große Geschichte fast völlig aus den Augen verliert. Schlimmer noch: <em>Supernatural</em> kehrt zurück zu seinen mauen Wurzeln und erzählt in nahezu jeder Episode eine abgeschlossene Geschichte, in der ein anderes Fabelviech zur Strecke gebracht wird, während sich Sam und Dean wieder zusammenzuraufen versuchen. </p>
<p>Das erste Problem an dieser Herangehensweise: serientypisch haben alle Monster eine menschliche Form. Völlig egal ob Drache, Spinne oder Phönix. Das wird streckenweise auf alberne Spitzen getrieben, wenn ein Spinnendämon in weiblicher Menschenform seine Opfer einspinnt oder es die Brüder plötzlich mit Feen zu tun bekommen, die allerdings wie ganz normale Leute aussehen. Dass das auch besser ginge, zeigt die Folge mit dem Hirnwurm, die ist aber leider eine Ausnahme. Das Ergebnis der penetranten &#8220;Vermenschlichung&#8221; ist eine seltsame Beliebigkeit und nur wenig Grusel-Feeling.</p>
<p>Das zweite Problem: <em>Supernatural</em> tat sich noch nie leicht damit, eine glaubhafte Weltuntergangatmosphäre aufzubauen. Da droht die Apokalypse und die Helden finden trotzdem immer noch Zeit, hier und dort unwichtiges Dämonengesockse zu vermöbeln. In der Welt spiegelt sich das Armageddon gar noch weniger wieder, vereinzelt berichteten früher TV-Übertragungen von Katastrophen-Häufung, aber auch dieses Element ließen die Autoren leider schnell wieder fallen. In der sechsten Staffel nun ist kaum mehr eine Bedrohung zu spüren und alle Versuche, diese aufzubauen, scheitern kläglich. Die durchaus interessante Figur der <em>Mother of All</em> wird in wenigen Folgen gnadenlos verschenkt, der Krieg der Engel hat keinerlei spürbare Auswirkung auf die Menschenwelt. Auch die Mechanik krankt nach wie vor gewaltig und hält keiner genaueren Überprüfung stand. Mal sind Engel und Dämonen nahezu allmächtig, in Situationen, in denen deren Fähigkeiten kriegsentscheidend wären, sind sie aber dann entweder nicht da oder auf wundersame Weise blockiert. Der Wissensstand und die Fähigkeiten einzelner Figuren variieren, je nachdem wie es der Plot gerade erfordert und vor allem der Charakter des Dean setzt mehr als einmal völlig krude Wertevorstellungen an.</p>
<p>Warum ich trotzdem durchgehalten habe, ist hauptsächlich den Nebenfiguren auf die Fahnen zu schreiben. Immer wenn die Engel Castiel und Balthasar, Teufelsanwärter Crowley, Deans Love-Interesst Lisa und der etablierte Brummbär Bobby Singer auftauchen, ist gute Unterhaltung garantiert. Es ist mir ein unerklärliches Rätsel, warum Supernatural diese Stärken nicht besser nutzt. Und eine stringentere Geschichte erzählt. Dann würde sich die sechste Staffel nicht dauernd verzetteln, man könnte wie in der Vorgängerstaffel einen ordentlichen Bösewicht aufbauen und alles wäre gut. Zwischendurch blitzt übrigens dann doch immer wieder mal der etablierte Serienhumor durch. Da beäugt Dean in Erwartung einer unbekannten Bedrohung eine vibrierende Wasserpfütze und konstatiert trocken &#8220;T-Rex?&#8221;, in einer Folge ändert Engel Balthasar die Geschichte und lässt die Titanic nicht sinken, weil er somit die Entstehung von Celin Dions &#8220;My Heart will go on&#8221; verhindern will und ein anderer Engel schickt Dean und Sam in ein Paralleluniversum, in dem sie plötzlich die beiden arroganten Schauspieler Jensen Ackles und Jared Padalecki sind, die gerade die TV-Serie Supernatural drehen. </p>
<p>Immer dann ist die sechste <em>Supernatural</em>-Staffel ganz groß. Und auch am Ende, wenn sich der Plot wieder verdichtet und die Autoren dann doch noch ein überraschend mutiges Finale hinbekommen, das durchaus Lust auf Staffel 7 machen würde&#8230; Nur dass ich diesesmal standhaft bleiben werde und die Geschichte hier für mich endet. </p>
<p><em>(Wer mag, kann sich sich hier den leicht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=86naLJoc42U" target="_blank">spoilerigen Trailer</a> ansehen&#8230;)</em></p>
<p>　</p>
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		<title>Zen mit Katzen und Gedärm.</title>
		<link>http://www.mardermolch.de/rezensionen/5482/</link>
		<comments>http://www.mardermolch.de/rezensionen/5482/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 18:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;und zur Abwechslung mal wieder jüngst und unjüngst Konsumiertes, für jeden was dabei, garantiert spoilerfrei und mit viel Liebe geschrieben. Bunraku (Bluray) Woody Harrelson, Josh Harnett und Ron Perlman in einem Film? Noch dazu in einem asiatisch angehauchtem Neo-Western auf &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/rezensionen/5482/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/Landscape_poster-640x325.jpg" alt="" title="Zen" width="640" height="325" class="alignnone size-medium wp-image-5484" /></p>
<p>&#8230;und zur Abwechslung mal wieder jüngst und unjüngst Konsumiertes, für jeden was dabei, garantiert spoilerfrei und mit viel Liebe geschrieben.</p>
<p><strong>Bunraku (Bluray) </strong><br />
Woody Harrelson, Josh Harnett und Ron Perlman in einem Film? Noch dazu in einem asiatisch angehauchtem Neo-Western auf den Spuren von<em> Sin City</em>? DAS kann doch so schlecht nicht sein, zumal der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jVabHVw4dMc" target="_blank">Trailer </a>ein krudes Feuerwerk schräger Ideen erwarten ließ. Der Streifen, der in einer Zukunft spielt, in der Schusswaffen verboten wurden und die Menschen sich wieder mit Samurai-Schwertern und Kampfsport die Schädel einschlagen, ist überstilisiert, mit Scherenschnitt-Kulissen ausgestattet, in grellen Farben ausgeleuchtet, und strapaziert westliche Sehgewohnheiten trotz der bekannten Schauspieler. <em>Bunraku </em>kann sich über die gesamte Laufzeit nicht entscheiden, ob er denn nun Fisch oder Fleisch sein will und findet deshalb zu spät seinen Rhythmus. Kann man sich trotzdem drauf einlassen, vor allem dank dem gut aufgelegtem Woody Harrelson, insgesamt aber sehr gewöhnungsbedürftig.<br />
<strong>2/5 </strong></p>
<p><strong>The Expandables (Bluray) </strong><br />
Im Kino verpasst, bis jetzt der Special Edition für&#8217;s Heimkino hinterhergejagt, endlich gefunden und <em>The Expandables</em> dann doch noch gesichtet. Launiges Krawall-Feuerwerk, angenehm hart und handgemacht, sympathischer Cast und süßer Love Interest. Schon lange nicht mehr so einen geradlinig unterhaltsamen Film gesehen. Bin gespannt auf den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7rkdTcQLwZ4" target="_blank">zweiten Teil</a> (dann sogar mit Chuck Norris!).<br />
<strong>5/5</strong> </p>
<p><strong>Der gestiefelte Kater (Kino) </strong><br />
Der kultige Kater aus dem <em>Shrek</em>-Universum hat seinen ersten eigenen Film spendiert bekommen. Und da dürfen gerne noch weitere folgen, wenn die Nachfolger ebenso charmant, süffisant und lustig daherkommen wie der Auftakt. Die Handlung darf dann gerne eine richtige sein und nicht nur ein Vorwand dafür, um Kater und Gefolge von einer Action-Sequenz zur nächsten hasten zu lassen, 3D ausnahmsweise auch gerne, wenn die Effekte wieder so gewitzt eingesetzt werden, dass selbst ich mich im Kino wegducke, und da das komische Ei eh tot ist, kann im Nachfolger dann ein besserer Sidekick eingeführt werden.<br />
<strong>4/5 </strong><br />
<strong><br />
Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten (Kino) </strong><br />
Der Auftakt zu Guy Ritchies Frischzellenkur der Meister-Detektiv-Mär geriet zwar ganz passabel, aber zumindest für meinen Geschmack zu behäbig, die Nebenfiguren samt Handlung zu uninteressant, das Verhältnis Holmes/Watson zu frostig. Der Nachfolger <em>Spiel im Schatten</em> kann da schon mehr und das ist vor allem der intensivierten Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren zu verdanken. Holmes und Watson harmonieren nun viel besser und machen es mir somit viel leichter, mich mit den beiden zu identifizieren und mich auf die Handlung einzulassen. Die fährt mit Professor Moriarty einen passablen Gegenspieler auf, der ruhig etwas eher schon seine Motivation hätte offenbaren dürfen, denn die erste Hälfte des Films wusste ich eigentlich nie so recht, wohin die Story eigentlich genau will. Besagte Rekalibrierung der Hauptfiguren, phänomenale Action (Stichwort Flucht durch den Wald) und das grandiose Finale (das Schachspiel zwischen Holmes und Moriarty) machen das aber mehr als wett.<br />
<strong>4/5 </strong></p>
<p><strong>Planet der Affen Prevolution (Bluray) </strong><br />
Na schön, ich geb&#8217;s zu. Im Kino wollt ich den nicht sehen weil mich die Thematik nicht angesprochen hat. Dann habe ich erfahren, dass da ja <a href="http://watikalemon.com/watikalemon/wp-content/uploads/2011/07/freida-pinto.jpg" target="_blank">Freida Pinto</a> mitspielt und habe doch zugeschlagen. Und fast wäre mir somit ein kleines Filmjuwel entgangen. Die Vorgeschichte zu den <em>Planet der Affen</em>-Filme ist nicht weniger als eine kleine Sensation, denn seit langem mal wieder findet sich ehrlicher Anspruch in einem Hollywood-Blockbuster, der trotzdem prima zu unterhalten weiß. Leider ist die süße Freida nur schmückendes Beiwerk, der wahre Star ist der digitale Affe Cesar. Am Anfang braucht es eine kurze Eingewöhnungsphase um das animierte Viech zu akzeptieren, aber schon nach der ersten halben Stunde trägt die digitale Figur den Film mühelos alleine und degradiert die menschlichen Schauspieler auf die hinteren Plätze. Handlung gibt&#8217;s natürlich auch, die Story, wie es zum Aufstand der Affen und folglich der Herrschaft über die Menschen kam ist plausibel und stimmig erzählt und wem bei Cesars erstem gesprochenem Wort nicht ein Schauer über den Rücken läuft, der kann auch ohne mit der Wimper zu zucken beim Abschlachten von wolligen Babyrobben hinsehen.<br />
<strong>5/5 </strong></p>
<p><strong>Battle: Los Angeles (Bluray) </strong><br />
Einen Kriegsfilm wollte der Regisseur drehen, wie er im Making Of verrät. Einen Kriegsfilm gegen Aliens. Das Experiment glückte aber nur teilweise. Die limitierte Perspektive aus der Sicht eines Trupps Marines, der im alieninvasierten Los Angeles auf sich selbst gestellt ist, hat ihren Reiz, keine Frage. Details zur Katastrophe gibt´s nur durch die Kanäle, die auch den Soldaten zur Verfügung stehen, beispielsweise TV-Nachrichten, kein allwissender Erzähler klärt über Hintergründe auf. Der interessanten Grundidee steht allerdings die arg stereotype Zeichnung der Charaktere gegenüber. Es gibt den gefallenen Helden, den Angsthasen, den Draufgänger, das taffe Weib. Wie langweilig. Und vorhersehbar. Und als ob das nicht genug wäre, überzuckert der Film das noch mit einer ordentlichen Schicht amerikanischem Hurra-Patriotismus. Zwar rummst es ordentlich und das zerstörte L.A. ist nett anzusehen, die Suppe ist aber gleich nach Sichtung verdaut und vergessen.<br />
<strong>2/5 </strong></p>
<p><strong>Sex &#038; Zen &#8211; Extreme Extasy (Bluray) </strong><br />
Als erster 3D-Pornofilm wird dieses Machwerk bezeichnet. Tatsächlich war <em>Sex &#038; Zen</em> (übrigens ein Remake) in China angeblich erfolgreicher als <em>Avatar</em>. Erschließen tut sich das einem nicht wirklich, denn weder handelt es sich hier um einen echten Pornofilm, noch um ein Meisterwerk. Die Geschichte um einen Kerl, der sich einen Eselspenis annähen lässt, um im Lusttempel eines grausamen Despoten die Frauen besser beglücken zu können und am Ende dann doch die wahre Liebe findet, beginnt zunächst als schnulzige Liebesgeschichte, wandelt sich schließlich in einen Softsexfilm und endet in einer wüsten Splatter-Orgie. Der erste Teil ist vernachlässigbar und durch seinen Asia-Kitsch nur schwer zu ertragen, die Schnackslerei ist dank der schönen und offenherzigen Darstellerinnen nett anzusehen und wer nicht über einen soliden Magen verfügt, sollte sich den finalen Teil lieber sparen, hier wird munter amputiert (Penisse!) und vergewaltigt bis die rote Soße fast aus dem TV-Gerät suppt. Eine seltsame Mischung, doch macht gerade die den experimentellen Reiz des Films aus. Wer sich drauf einlassen mag, könnte also mit einem kruden Feuerwerk schriller Ideen, in morgenländliches Flair verpackt, belohnt werden. Achtung: Es existieren zwei Schnittfassungen, ich rate zum 16 Minuten längeren Director&#8217;s Cut.<br />
<strong>3/5 </strong></p>
<p><strong>Plötzlich Star (DVD) </strong><br />
Dümmer kann man den Originaltitel des Films wohl nicht ins Deutsche übertragen: Aus &#8220;Monte Carlo&#8221; wird &#8220;Plötzlich Star&#8221;. Was überhaupt keinen Sinn ergibt, denn die süße Selena Gomez wird in dieser seichten Teenie-Verwechslungs-Komödie gar nicht zum Star, sondern mit einem zickigem IT-Girl in Monte Carlo verwechselt. Da wollte wohl jemand ein Stück vom &#8220;Plötzlich Prinzessin&#8221;-Kuchen ab. Dabei hätte der Film das gar nicht nötig. Die Geschichte (drei ungleiche Schwester machen Urlaub in Paris, schlittern in Superreichen-Mileu und verlieben sich in Jungs) ist dank der sympathischen Figuren durchaus nett anzusehen, berieselt passabel anspruchsfrei mit Happy-End-Garantie. Ein netter No-Brainer für zwischendurch.<br />
<strong>3/5</strong> </p>
<p><strong>Prom (DVD)</strong><br />
Ob die Amis tatsächlich so einen Wirbel um ihren Abschlussball machen oder das lediglich in den Filmen so gepuscht wird, ich weiß es nicht. Im Film <em>Prom</em> jedenfalls, der als inoffizieller Nachfolger der <em>High-School-Musical</em>-Reihe beworben wurde, scheint es für die Teenies nichts wichtigeres als den letzten Ball, die Prom Night, zu geben. Wer Spaß daran findet, hübschen Minderjährigen beim lösen ihrer belanglosen Problemchen zuzusehen und dabei ohne den Charme und die Musical-Einlagen besagten Vorbildes auskommt, könnte an <em>Prom</em> Gefallen finden. Das trifft aber hoffentlich auf niemanden zu, zumindest niemandem, der hier mitliest.<br />
<strong>1/5</strong></p>
<p><strong>Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten &#038; Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil (Bluray) </strong><br />
<em>Auf der Jagd nach dem grünen Diamenten</em> war früher einmal einer meiner Lieblings-Abenteuer-Filme. Dann habe ich ihn lange nicht mehr gesehen bis er dann an den Weihnachtsfeiertagen auf Kabel 1 lief. In einer unterirdisch schlechten Bild-Qualität. Hab‘ ich dann abgebrochen und bin shoppen gegangen. Angenehmerweise finden nun immer mehr Filme den Weg auf die Bluray und bei den beiden &#8220;Jagd auf&#8230;&#8221;-Streifen haben die Verantwortlichen ganze Arbeit geleistet: in bestechend guter Qualität jagen Michael Douglas und Kathleen Turner über mein TV-Gerät, der Sound klingt glasklar und wuchtig. So geht Restaurierung. Und das bei Filmen, die fast so alt sind wie ich. Zu den beiden Werken muss ich glaub ich nicht mehr viel sagen, so zugetan ich dem modernem Actionkino auch bin, <em>Auf der Jagd nach dem grünen Diamenten</em> und <em>Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil</em> sind Unterhaltungs-Feuerwerke erster Güte, mit fantastischem Witz und einem Esprit, der auch heute noch seines Gleichen sucht.<br />
<strong>5/5</strong></p>
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		<title>Deaf and Blind</title>
		<link>http://www.mardermolch.de/allgemein/deaf-and-blind/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Achtung, der folgende Beitrag kann Spuren von Nerdtum enthalten. Sergant Major Mardermolch pflügt mit seinem T90A, einem mühevoll hochgezüchtetem russischem Panzer, den schlecht befestigten Weg zur Bergspitze an der Kaspischen Grenze hinauf. Trügerisch ruhig flattert die amerikanische Flagge im faulen &#8230; <a href="http://www.mardermolch.de/allgemein/deaf-and-blind/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mardermolch.de/wp-content/uploads/bf31-640x360.jpg" alt="" title="Battlefield 3" width="640" height="360" class="alignnone size-medium wp-image-5459" /></p>
<p>Achtung, der folgende Beitrag kann Spuren von Nerdtum enthalten.</p>
<p><em>Sergant Major Mardermolch pflügt mit seinem <a href="http://battlelog.battlefield.com/bf3/soldier/Mardermolch/iteminfo/t-90a/276458241/pc/" target="_blank">T90A, einem mühevoll hochgezüchtetem russischem Panzer</a>, den schlecht befestigten Weg zur Bergspitze an der Kaspischen Grenze hinauf. Trügerisch ruhig flattert die amerikanische Flagge im faulen Wind, nichts regt sich ausser ein paar wiegenden Blättern und Grashalmen. Sergant Major Mardermolch bringt den Stahlkoloss direkt neben dem Fahnenmast zum Stehen, der Motor gluckert leise im Leerlauf. Der Countdown beginnt herabzuzählen, der Übernahmevorgang ist eingeleitet. Sergant Major Mardermolch wechselt in die Thermalsicht und scannt seine Umgebung. Plötzlich hält der Countdown an, ein sicheres Zeichen dafür, dass Sergant Major Mardermolch nicht mehr allein auf dem Hügel ist. Jäh rummst es ohrenbetäubend und eine Panzerabwehrrakete schlägt donnernd in den Bug des T90A. Sergant Major Mardermolch reisst hektisch das schwere Kanonenrohr herum und erkennt dank der Thermalsicht zwischen den Bäumen den Übeltäter: Sergant BavarianDesaster vom gegnerischen US-Team will sich da im Gebüsch verkriechen und lädt gerade seine Panzerfaust neu, als ihn das Geschoss des T90A, begleitet von wüsten Verwünschungen über den Voicechat, aus den Stiefeln hebt und Sergeant Major Mardermolch hämisch kichernd seinen wohlverdienten Nemesis-Ribbon erhält. Die Flagge ist mittlerweile auch eingenommen, Sergant Major Mardermolch will gerade anfahren, als ihn die <a href="http://battlelog.battlefield.com/bf3/soldier/Mardermolch/iteminfo/fgm-148-javelin/276458241/pc/" target="_blank">Javelin</a> vom triumphierend johlenden First Sergeant Franckenstein120 mitsamt seinem geliebten Panzer spektakulär in alle Einzelteile zerreisst.<br />
</em></p>
<p>Die Zeit, in der wir uns mit Netzwerksessions die Nächte um die Ohren geschlagen haben, ist längst Geschichte. Mittlerweile dürfte es mindestens 8 Jahre her sein, dass wir das letzte Mal unsere PCs ins Feuerwehrstüberl geschleppt und die eine Hälfte des Abends damit verbracht haben, unsere Mühlen im Netzwerk zum Laufen zu bringen und die andere damit, uns gegenseitig abzuschießen und anzupöbeln. Die Erinnerungen daran sind längst verklärt und zünftig glorifiziert und trotzdem haben wir es nie wieder geschafft, eine Revival-Session auf die Beine zu stellen. </p>
<p>Es fühlt sich auch so an, als wären die Netzwerksessions an sich ausgestorben, ich kenne keinen mehr, der heute noch im lokalen Verbund zockt. Dafür haben sich auch die Spiele zu sehr verändert. Den neueren Werken fehlt allesamt der lokale Netzwerk-Modus und sie fordern fast ausnahmslos eine kontinuierliche Internet-Verbindung. Ich persönlich hatte das Kapitel Zocken am PC schon vor vielen Jahren abgehakt, ab und an vermochten vereinzelte Ausreisser, die alte Glut wieder zu entfachen und mich für ein paar Tage an den Singleplayer-Modus eines PC-Spiels zu binden, die mittlerweile obligatorischen Multiplayer-Modi habe ich aber stets gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Zu frustrierend fielen stichprobenartige Versuchsreihen aus, in denen ich beispielsweise in <em>Starcraft II </em>binnen kürzester Zeit von LOL-Kiddies von der Karte gefegt wurde oder ich in <em>Modern Warfare </em>den Aufwachen-Kopfschuss-Sterben-Tango tanzen musste, weil abartig hochgezüchtete High-Class-Spieler mich als Kanonenfutter missbrauchten. Von dem ganzen MMO-Gedöns wie <em>World of Warcraft</em> und Co. ganz zu schweigen. Ich fühlte mich alt. </p>
<p>Und dann geschah etwas ungeheuerliches. Zwei Freunde, benennen wir sie an dieser Stelle mit ihren Pseudonymen Schneebard und Sharky, schenkten mir <em>Left for Dead II</em>. Im Kern ein simpler Online-Shooter mit einem genialem Twist: statt sich gegeneinander zu beharken, wird man hier in einem maximal vier Spieler großem Team inmitten einer Zombie-Apokalypse ausgesetzt und muss sich durch in mehrere Kapitel aufgeteilte Kampagnen zu deren Ende durchschlagen. Der Clou: es überlebt nur, wer zusammenarbeitet und wegläuft. Denn die Zombie-Horden sind übermächtig, es ist unmöglich, jeden Untoten abzuknallen, geordneter Rückzug und sich dabei gegenseitig decken ist das Gebot der Stunde. Und: das alles geschieht online, jeder von uns sitzt dabei am heimischen PC und brüllt herzhaft ins Headset. Ich hätte zuvor niemals geglaubt, wie viel Spaß das machen kann. Das erste mal seit Jahren habe ich wieder Abende am Stück mit einem PC-Spiel verbracht. </p>
<p>Das war ungefähr zu der Zeit, als <em>Battlefield 3</em> heraus kam. Seine beiden Vorgänger zockten wir einst intensiv auf unseren Sessions, der neuste Teil versprach, ein Multiplayer-Fest par excellence zu werden. Trotz unverhohlener Skepsis einem reinen Online-Shooter gegenüber rüstete ich meine alte Mühle auf, unterwarf mich der Origin-Online-Geißel und bin der Sucht nun gnadenlos verfallen.<br />
Mittlerweile ist das <strong>Deaf and Blind</strong>-Platoon auf sechs Mitglieder angewachsen, Sharky weigert sich noch, aber früher oder später wird er sich dem Ruf nicht mehr erwehren können. Dieses blöde Spiel macht das aber auch ungemein geschickt. Anders als die früheren Teile kommt <em>Battlefield 3</em> mit einem ausgefuchsten Talent-System daher, das die Motivations-Karotte nahezu perfekt zu handhaben weiß. Man startet als blutiger Rekrut, der gnädigerweise statt einem Stock ein klappriges Gewehr in die Hand gedrückt bekommt und sich zunächst einmal mit minimalistischster Ausrüstung behaupten muss. Das bedeutet, Zielen über Kimme und Korn, keine Täuschkörper in Fahr- und Flugzeugen, geschweige denn effektive Waffensysteme, völlige Orientierungslosigkeit auf den teilweise riesigen Karten. Wer hier keine erfahrenen Teamkameraden an seiner Seite hat, ist so gut wie aufgeschmissen oder muss großem Leidensdruck standhalten. Was anfangs nach deftiger Ungerechtigkeit riecht, entpuppt sich jedoch schnell als steile Lernkurve. Es dauert nicht lange, bis die ersten nützlichen Upgrades frei geschaltet sind. Ein Reflex-Visier fürs Gewehr? Prima! Wärmesuchende Raketen für den Kampfhubschrauber? Sauber! Und mit jedem Levelaufstieg steigt der eigene Rang, nach und nach kennt man sich auf den Karten aus und immer öfter steht der eigene Name an der Spitze der Ranglisten. Folglich spezialisiert sich dann jeder auf die Spielweise, die ihm am meisten liegt. Der eine lässt&#8217;s gern knallen und rennt, beziehungsweise fährt, ausschließlich mit oder im schweren Gerät herum, wieder andere mögen es gerne hinterpfotzig und sind vorrangig als Aufklärer mit Scharfschützengewehr unterwegs und die pazifistischer Veranlagten bilden mit dem Sanitäter das Rückrat, heilen und beleben gefallene Kameraden wieder. Noch einen Tacken anspruchsvoller sind die vielfältigen Fluggeräte: anfangs extrem frustrierend und hakelig zu beherrschen, machen Jets und Helikopter nach dieser Einstiegshürde unglaublich viel Spaß und nichts ist befriedigender, als nach endlosen Niederlagen endlich den Knoten platzen zu lassen und den Luftraum über dem Schlachtfeld dominieren zu können. Die große Stärke von <em>Battlefield 3</em> ist, dass in einer einzigen Runde  sowohl ein gnadenloser Luftkampf weit über dem eigentlichem Geschehen toben kann, während sich unten ein paar Pioniere in einem zerschossenem Gebäude vor einem Panzer verstecken und nur ein paar Meter weiter ein wildes Schießduell zwischen zwei maschinenpistolenbewehrten Geländebuggys ausgetragen wird. Kurzum, es ist immer irgendwo etwas los. Die wenigen Schwachpunkte wie das teilweise schlechte Auto-Balancing unter den Mannschaften oder das unfaire Spawnverhalten nach Spieleinstieg vorm feindlichen Gewehrlauf können den Spaß nur unwesentlich trüben. </p>
<p>Sollte sich ein neugieriger Unbedarfter tatsächlich bis zu dieser Stelle durchgekämpft haben, könnte sich ihm vielleicht die ein oder andere Frage aufdrängen. Zum Beispiel, ob das nicht moralisch verwerflich ist, Krieg zu spielen, noch dazu, wenn er so realistisch dargestellt wird, wie in <em>Battlefield 3</em>. Nun, das Thema Realität ist nicht von der Hand zu weisen. Die Grafik des Spiels ist streckenweise nahezu fotorealistisch, sogar Partikel auf der Linse werden beim Blick in die fantastisch animierte Sonne simuliert. In einem entscheidendem Punkt haben sich die Designer aber dankenswerterweise zurückgehalten: in den Todesanimationen. Blut dient lediglich als Messwert dafür, dass der Gegner getroffen wurde, es gibt keine Schadensanimationen, kein Ragdoll-System, keine abtrennbaren Gliedmaßen. Zudem kommt einem als Zuschauer das Geschehen viel drastischer vor, als dem Spieler selbst. Denn der hat meist gar keine Zeit zu hinterfragen, alles was zählt, ist Schnelligkeit und taktisches Vorgehen im Team. Es geht eben nicht darum, den Gegner möglichst effektvoll zu zerlegen und auszuweiden, sondern sich innerhalb einer virtuellen Wert mit den gegebenen Werkzeugen und ausgewiesenen Regeln auf Grund der eigenen spielerischen Fähigkeiten zu behaupten. Auch wenn es hier sicherlich etwas schwammig zu werden droht, das Szenario baut Atmosphäre auf und dient vorrangig als Aufhänger, als Basis für ein Spielkonzept, das zeitlos ist und seiner Grundform in nahezu allen Sportarten zu finden ist: zwei Mannschaften messen sich und spielen den Sieg aus. Entscheidend ist Zusammenspiel, Aufstellung und Taktik, die Mittel, seien es Fußball, Fäuste oder eben virtuelle Gewehre, ist der Schmuck drum herum.<br />
Den martialischen Scharm, der von hochgezüchtetem Kriegsgerät vor allem auf uns urinstikt-getriebene Männer ausgeht, ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen. Würden alle Kriege dieser Welt virtuell in Form eines Spiels ausgetragen werden, sie wäre ein besserer Ort.</p>
<p>Die zweite Frage könnte auf den Zeitverlust abzielen. Ich selbst habe bereits mehr als 60 Stunden mit <em>Battlefield 3</em> verbracht, so viel, wie mit noch keinem anderen Videospiel zuvor. Was hätte ich in dieser Zeit kreativ sein können. Webseiten erschaffen, Fotografien anfertigen, Bücher schreiben, Mädchen daten. Und doch tut es mir um keine Sekunde leid. Denn zum einen finde ich zusätzlich immer noch genug Zeit für meine Kreativität (meist zu  Lasten meiner Nachtruhe), zweitens spiele ich so gut wie nie (lange) alleine (ich habe nicht mal die dazugehörige Singleplayer-Kampagne beendet). Vor allem dieses Teamspiel mit meinen Freunden würzt die ganze Angelegenheit, hat mir den ein oder anderen melancholisch zu werdenden Vorweihnachtsabend gerettet und ist irgendwie wie ein Kneipenbesuch: man spielt und ratscht zusammen und verbringt soviel Zeit miteinander, wie man es ohne dieses vermaledeite Spiel niemals tun würde. </p>
<p>Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass das für alle (Online-)Spiele gilt, die man zusammen mit Freunden spielt. Das sage ich jetzt, damit das hier nicht zu sehr in eine <em>Battlefield-3</em>-Arie ausartet, bei mir war halt jenes der Augenöffner. </p>
<p>Und nun habe ich mein schlechtes Gewissen besänftigt und aus 60 Stunden Spielzeit immerhin einen überlangen Artikel gezimmert. Vielleicht kann der ja noch den ein oder anderen von Euch für das <strong>Deaf and Blind</strong>-Platoon überzeugen und bevor ich&#8217;s vergesse:</p>
<p>Recruit Sharky, SCHWINGEN SIE ENDLICH IHREN HINTERN INS SPIEL ODER WIR ZIEHEN IHNEN DIE HAMMELBEINE LANG!</p>
<p><em>Master Gunnery Sergant Schneebard ist am verzweifeln. Das <strong>Deaf and Blind</strong>-Platoon wird seinem Namen wieder mehr als gerecht. Sergant Major Mardermolch ist einmal mehr blind (und taub) vorgestürmt und hat sich bereits über den Haufen schießen lassen, was zu einer empfindlichen Lücke im Squad-Verbund führt und es den lauernden Gegnern erlaubt, mit ein paar gezielten Salven auch den Rest des Teams auszuschalten (Zitat Schneebard: &#8220;Einmal mit Profis spielen!&#8221;). Eigentlich gälte es, auf der Karte Damavand Peak auf Seiten der Angreifer die ersten beiden M-Coms auszuschalten, der Angriff kommt aber gar nicht erst ins Rollen, da die Verteidiger den steilen Hang, den die Angreifer hinabstürmen müssen, mit einer Übermacht an Scharfschützen in Schach halten. Einer nach dem anderem der ziellos vorrückenden Soldaten fällt im Kugelhagel. Master Gunnery Sergant Schneebard spricht ein Machtwort und versammelt sein Team in einem <a href="http://battlelog.battlefield.com/bf3/soldier/Mardermolch/iteminfo/m1114-hmmwv/276458241/pc/" target="_blank">HMMWV</a>, den Master Gunnery Sergeant Nippon-2 querfeldein und seiner Fahrweise aus dem echten Leben entsprechend den Hang hinab durch den Kugelhagel Richtung M-Com A lenkt. Das Fahrzeug ist Schrott, die Nerven liegen blank, jeder brüllt ihn sein Mikrofon, Master Gunnery Sergeant Nippon-2 und First Sergeant Franckenstein120 fallen im Kugelhagel vor den M-Coms, schalten aber noch die beiden campenden Verteidiger aus, was Sergant BavarianDesaster ermöglicht, den Sprengsatz an der Computerkonsole zu aktivieren, während Sergant Major Mardermolch die beiden gefallenen Kameraden wieder belebt und Master Gunnery Sergant Schneebard und Corporal Hoppsae anrückende Feindscharen aus der Deckung beharken. Sekunden werden zu Minuten, quälend langsam läuft der Countdown des Sprengsatzes ab, mündet schließlich in einen nervenden hochfrequenten Warnton, der die unmittelbar bevorstehende Sprengung ankündigt und bäähm, das vermaldeteite Ding geht endlich hoch. Geschafft, erleichterter Jubel dröhnt aus den Lautsprechern, ein Hoch auf die dicken Eier! Zeit zum Durchatmen bleibt den taffen Mannen jedoch nicht, es bleiben immer noch fünf Ziele übrig&#8230;</em></p>
<p><small>Anmerkung: die Ereignisse in den beiden kursiven Texten haben sich allesamt so und jüngst in <em>Battlefield 3</em> zugetragen, vielleicht nicht ganz in dieser Konstellation und Reihenfolge, aber meine Team-Kameraden lassen mir diese künstlerische Freiheit sicher durchgehen&#8230;</small></p>
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