Parkende Politiker

8. Oktober 2010
…und alle drücken sich.
30. September 2010
Nestwärme
24. Oktober 2010
 

D a kommt also der Söder auf den Apfelmarkt nach Bad Feilnbach und eröffnet die Schau, und der ganze Lokal-Prominenz-Politiker-Presse-Pulk feiert sich selbst und Ringelpitz mit Anfassen. Was mir nicht in den Kopf will: Warum muss man als Parkplazdienst-schiebender Feuerwehrler sich hierbei eigentlich dauernd die Beschwerden und das Fordern nach besseren Parkplätzen anhören? Mit welchem Recht glaubt ein Politiker oder sonstiges VIP-Zeuchs, dass er oder sie irgendein Anrecht hätte, seinen Luxusschlitten direkt im Festgelände und ja nicht da, wo der Pöbel parken muss, abzustellen? Ja wo sind wir denn hier? In meinem wohl jugendlichem Leichtsinn würde ich mich als geladener Gast, am besten noch als irgendein Lokal-Politker wie Landrat, Landesbäurin etc., doch erst recht so weit hinten wie nur irgendwie möglich hinstellen, allein schon aus Solidarität.
Aber wie soll's im Großen mit der Weltfremdheit der Politik besser werden, wenns im kleinen schon nicht klappen will... Ach.

Mardermolch
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Dieses Weblog ist dem Mardermolch gewidmet, jener oftmals unterschätzten und gerne vernachlässigten Spezies der Satire, des Spaßes, wider der Ignoranz und der Dummheit und allgemein für eine bessere Welt.

3 Comments

  1. Flori St. sagt:

    Ja, so sind halt unsere „Volksvertreter“, Aber nach einigen Diskussionen gehts dann doch. Jedes Jahr ist es irgendwie das gleiche!

  2. Fabulous Fab sagt:

    Wenn mein Versand mich nicht täuscht, dann gehe ich wohl recht mit der Annahme, dass in Feilnbach ein Pilotprojekt mit dem Namen „Solidarität stärken – auch Politiker müssen durch den Matsch laufen!“ gestartet wurde. Ich empfinde das als äußerst lobenswert, doch sei froh, dass ich meine politische Karriere so zeitig an den Nagel gehängt habe, sonst hätte ich dir die Hölle heiß gemacht, wenn ich neben dem „Pöbel“ hätte parken müssen und meine 300 Euro Schuhe voller Dreck gewesen wären! ;-)

  3. Agnes sagt:

    Also Ich Parke direkt im Gelände… Harr harr!
    Aber: ich arbeite auch 10 Stunden pro Tag und werde nicht von Blasmusik begleitet. :) alles hat also Vir- und Nachteile.

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