Feilnbach tanzt nicht mehr für Bayern 3

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M ittlerweile ist es knapp drei Wochen her, dass der Florian, frisch gebackener Kurdirektor und Tischfußball- Lokalmatador, an mich herangetreten ist und gefragt hat, ob ich dabei wäre, wenn wir das Bayern 3 Dorffest nach Feilnbach holen. Ich glaub', überreden musste er mich nicht lange und an einem feuchtfröhlichem Abend in der Haxn wurde dann auch die Idee für "Feilnbach tanzt" geboren: Ein Bewerbungsvideo nach dem Vorbild eines Flashmobs, der an den schönsten Flecken in Feilnbach tanzen sollte. 50 bis 100 Leute könnten wir schon mobilisieren, dachten wir da noch. Und die Anfragen bei den Ortsvereinen stimmte uns zuversichtlich: Ginge es nach den mündlichen Zusagen, hätten wir bereits das doppelte zusammen. Ob es am Ende an der Kurzfristigkeit, dem Termin oder dem Einfluss ungünstiger Sternenkonstellationen lag, dass wir am Tag der Videoaufnahmen zum vereinbarten Zeitpunkt gerade mal 20 Leute da hatten, noch dazu niemand von denen, die ursprünglich zugesagt hatten, war zwar ernüchternd, die anwesenden Jungs und Mädel setzen aber alle Hebel in Bewegung, klemmten sich hinter ihre Telefone schafften es so, dass wir die Teilnehmerzahl dann nochmal gut verdoppeln und den Dreh durchziehen konnten. Die eigens aus Rosenheim angereiste Helly von Hermans Tanzpalast brachte uns eine Choreographie bei und so zogen wir tanzend vom Rathaus übers Jenbachtal nach Au bis zum Rossererfest. Ausgestattet mit einer professionellen Videokamera von Dieter Strasser, einer Hebebühne vom Bauhof und Verpflegung von der Raiffeisenbank Mangfalltal kann sich das Endprodukt dann auch durchaus sehen lassen.

Für die Qualifizierung hat es am Ende doch nicht gereicht. Das sehe ich mit einem weinendem und einem lachendem Auge: Weinend, denn der Hauptverdacht für die Ablehnung ist das verwendete Musikstück des Videos. Uns war von vornherein klar, dass hier eine nicht-kommerzielle Wahl besser gewesen wäre, aber aus Zeitdruck konnte wir schlicht kein eigenes Lied von durchaus vorhandenen befreundeten DJs erstellen lassen. Also setzten wir alles auf eine Karte, verwendeten für das Video und den Tanz Fascination von Alphabeat und verursachten bei Bayern 3 prompt eine schwere Krise, weil die in mehreren Telefonaten mit Florian durchaus ihre Begeisterung über unser Video kund taten, sich aber nicht trauten, aus gemarechtlichen Gründen das Ding auf ihrer Website zu veröffentlichen. Nicht mal auf Youtube verlinken wollten sie. Sie boten uns an, ein anderes Lied (eins, für das sie Gema zahlen) in das Video zu schneiden, das lehnte ich allerdings ab. Wir verblieben dann so, dass sie zumindest einen Trailer auf die Homepage stellen, und dann auf Youtube verlinken wollten. Wer's gehört hat, Florian wurde sogar von Bayern 3 interviewt.
Das wir dann am Ende doch nicht unter den 7 Dörfern waren überraschte mich etwas, zum einen, wegen dem Aufwand, den Bayern 3 im Vornherein mit uns getrieben hatte, zum anderen wenn ich mir die anderen Videos der Finalisten ansehe. Aber gut. Möglichweise sind die anderen halt einfach besser. ;- )

Das lachende Auge ist irgendwie auch erleichtert. Denn wenn wir es schon nicht schaffen, von mehr als 7000 Einwohnern 100 für ein Bewerbungsvideo zusammenzubekommen, hätten wir uns bei den folgenden Aktionen, für die das Video ja nur der Auftakt war, sicher nur blamiert. Und zu guter Letzt bleibt natürlich das Erlebnis eines wunderbaren Tages, einer trotz allem mehr als coolen Aktion und dem nachfolgendem Video, dessen Erinnerungen daran uns niemand mehr nehmen kann.



Und hier noch ein paar Outtakes...



...und Bilder!

Mittlerweile ist es knapp drei Wochen her, dass der Florian, frisch gebackener Kurdirektor und Tischfußball- Lokalmatador, an mich herangetreten ist und gefragt hat, ob ich dabei wäre, wenn wir das Bayern 3 Dorffest nach Feilnbach holen. Ich glaub‘, überreden musste er mich nicht lange und an einem feuchtfröhlichem Abend in der Haxn wurde dann auch die Idee für „Feilnbach tanzt“ geboren: Ein Bewerbungsvideo nach dem Vorbild eines Flashmobs, der an den schönsten Flecken in Feilnbach tanzen sollte. 50 bis 100 Leute könnten wir schon mobilisieren, dachten wir da noch. Und die Anfragen bei den Ortsvereinen stimmte uns zuversichtlich: Ginge es nach den mündlichen Zusagen, hätten wir bereits das doppelte zusammen. Ob es am Ende an der Kurzfristigkeit, dem Termin oder dem Einfluss ungünstiger Sternenkonstellationen lag, dass wir am Tag der Videoaufnahmen zum vereinbarten Zeitpunkt gerade mal 20 Leute da hatten, noch dazu niemand von denen, die ursprünglich zugesagt hatten, war zwar ernüchternd, die anwesenden Jungs und Mädel setzen aber alle Hebel in Bewegung, klemmten sich hinter ihre Telefone schafften es so, dass wir die Teilnehmerzahl dann nochmal gut verdoppeln und den Dreh durchziehen konnten. Die eigens aus Rosenheim angereiste Helly von Hermans Tanzpalast brachte uns eine Choreographie bei und so zogen wir tanzend vom Rathaus übers Jenbachtal nach Au bis zum Rossererfest. Ausgestattet mit einer professionellen Videokamera von Dieter Strasser, einer Hebebühne vom Bauhof und Verpflegung von der Raiffeisenbank Mangfalltal kann sich das Endprodukt dann auch durchaus sehen lassen.

Für die Qualifizierung hat es am Ende doch nicht gereicht. Das sehe ich mit einem weinendem und einem lachendem Auge: Weinend, denn der Hauptverdacht für die Ablehnung ist das verwendete Musikstück des Videos. Uns war von vornherein klar, dass hier eine nicht-kommerzielle Wahl besser gewesen wäre, aber aus Zeitdruck konnte wir schlicht kein eigenes Lied von durchaus vorhandenen befreundeten DJs erstellen lassen. Also setzten wir alles auf eine Karte, verwendeten für das Video und den Tanz Fascination von Alphabeat und verursachten bei Bayern 3 prompt eine schwere Krise, weil die in mehreren Telefonaten mit Florian durchaus ihre Begeisterung über unser Video kund taten, sich aber nicht trauten, aus gemarechtlichen Gründen das Ding auf ihrer Website zu veröffentlichen. Nicht mal auf Youtube verlinken wollten sie. Sie boten uns an, ein anderes Lied (eins, für das sie Gema zahlen) in das Video zu schneiden, das lehnte ich allerdings ab. Wir verblieben dann so, dass sie zumindest einen Trailer auf die Homepage stellen, und dann auf Youtube verlinken wollten. Wer’s gehört hat, Florian wurde sogar von Bayern 3 interviewt.
Das wir dann am Ende doch nicht unter den 7 Dörfern waren überraschte mich etwas, zum einen, wegen dem Aufwand, den Bayern 3 im Vornherein mit uns getrieben hatte, zum anderen wenn ich mir die anderen Videos der Finalisten ansehe. Aber gut. Möglichweise sind die anderen halt einfach besser. ;- )

Das lachende Auge ist irgendwie auch erleichtert. Denn wenn wir es schon nicht schaffen, von mehr als 7000 Einwohnern 100 für ein Bewerbungsvideo zusammenzubekommen, hätten wir uns bei den folgenden Aktionen, für die das Video ja nur der Auftakt war, sicher nur blamiert. Und zu guter Letzt bleibt natürlich das Erlebnis eines wunderbaren Tages, einer trotz allem mehr als coolen Aktion und dem nachfolgendem Video, dessen Erinnerungen daran uns niemand mehr nehmen kann.

Und hier noch ein paar Outtakes…

…und Bilder!

Mardermolch
Mardermolch
Dieses Weblog ist dem Mardermolch gewidmet, jener oftmals unterschätzten und gerne vernachlässigten Spezies der Satire, des Spaßes, wider der Ignoranz und der Dummheit und allgemein für eine bessere Welt.

5 Comments

  1. Der Schlamm sagt:

    Servus Andi und Florian,
    danke für euer Engangement. Schaaade dass es nichts geworden ist.
    Aber alle die beim Film mit dabei waren hatten einen super lustigen Tag und keiner kann uns die Erinnerung daran nehmen.

    Kopf hoch, dann hören wir hald einen anderen Radiosender :-)

  2. enneriam sagt:

    schöner film, wenn man da so andere anschaut.
    respekt was da zusammen gekommen is.
    ich konnt leider nicht, hab aber alles geschickt was ging.
    na ja das nächst mal.

    • Andi sagt:

      Ein kleiner, aber interessanter Nachtrag vielleicht noch: Die 7 „Gewinner“-Videos haben allesamt den selben Sprecher, sind von der selben Machart und sind alle bei schönem Wetter gedreht. Und das, wo es am Donnerstag abend bei Einsendeschluss doch geregnet hat und auch die Bearbeitungszeit bis zur „Verkündung“ am Freitag Vormittag etwas kurz erscheint… ;-)

  3. enneriam sagt:

    vieleicht sans de vom vorjahr!!

    brobiers halt nochmal!

  4. Jose sagt:

    Cool! That’s a clever way of lokonig at it!

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