Mardermolch

27. Mai 2014
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De roas so far.

Ausserdem gibt’s für mich keine schlechte Publicity, nur Publicity. Und in der öffentlichen Meinung geht es gefühlt schon lange nicht mehr um die bloße Existenz des Buches sondern eher darum, dass sich da jetzt endlich mal einer hinstellt und unsere Bigotterie öffentlich thematisiert. Wollte ich ursprünglich gar nicht. Gemessen an den mittlerweile unzähligen mündlichen und schriftlichen Beifallsbekundungen und Durchhalteparolen komme ich aus der Nummer aber wohl so schnell nicht mehr heraus. Das spiegelt sich auch in der nun doch schon beachtlichen Zahl an Medienbeiträgen zum Buch wieder. Sie sind mir, einschließlich der gefürchteten BILD, allesamt überraschend gewogen.
13. April 2014
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Der Tag danach.

Dieser Moment, als ich an meinem Tisch saß, um mich herum achtzig erwartungsvoll auf mich gerichtete Augenpaare, wissend, dass es jetzt definitiv zu spät für einen Rückzieher ist, verwundert spüren, wie gut sich das hier anfühlt, das letzte Mal Luft holen, unvergleichlich.
11. März 2014
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Die Legende von Fazilaq

Dies sind die Abenteuer des Citafen Fazilaq, einem bayrischem Krieger, der lieber ein Bauer sein möchte und auf dem Weg zu seiner Bestimmung spannende Abenteuer in einer bayrischen Sagenwelt erlebt.
11. März 2014
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Pocahontas mit Sport-BH

Unlängst war ich, völlig untypisch für mich, um halb neun Sonntag morgens nach einer halbdurchzechten Nacht im Studio. Verstörend, wie es da um diese Zeit, an einem Feiertag, schon zugeht. Wo ich mich noch müde und zerknautscht, nach Ausdünstungen der Nacht und zigarettenrauch-müffelnd in die Umkleide schleppe und mich in mein Sportzeuchs quäle, fliegen die Fitness-Junkies ein wie Bienen in ihren Stock und besteigen elanvoll das Übungsgerät. Ich entscheide mich für eins der Fahrräder von dem aus ich auf einem TV-Gerät kleinen Pinguinen dabei zuschauen kann, wie sie von albatross-ähnlichen Geiern gefressen werden und beginne, müde zu strampeln. Von meinem Platz habe ich direkte Einsicht auf eine Klimmzug-Station, an der sich aufgepumpte Muskelshirt-Träger stöhnend und mit anschließend bemüht lässigem Blick ihre bereits viel zu dicken Oberarme weiter aufblasen.
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