Mardermolch

12. April 2013
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Ein Schneeballsystem.

Dabei würde genau dort der Schlüssel liegen. In einem selbst. Unsere Umwelt ist nichts anderes als ein großer Spiegel, der uns unsere Emotionen, Gefühle und Gedanken solange zurückschleudert, bis wir begriffen haben, dass wir nur etwas verändern, wenn wir uns selbst ändern. Wer seine Spiegel hingegen zerdeppert, wird dahinter nur immer neue, noch größere Spiegel vorfinden. Leider scheint es um so vieles einfacher zu sein, Fehler und Verschulden im Außen zu suchen.
4. Februar 2013
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In Brasilien

Haben Sie's mitbekommen? Zur Zeit ist ja wieder dieser Fasching in Bayern. Falls Sie es nicht wussten, den können Sie hier auf zwei Arten begehen. Da wäre zum einen die gesittet-elitäre Variante: Sie besuchen einen der vorrangig in größeren Ballungszentren stattfindenden Bälle. Dort sitzen Sie dann mit meist gut situierten, älteren Herrschaften in strenger Abendgarderobe in einem Saal, sehen sich repetitive Gardeschauen mit den ewig gleich choreographierten Hupfdohlen an, pferchen sich zwischendrin auf die Tanzfläche und schieben sich im Foxschritt durch's Gedränge und betrinken sich anschließend mit Schampus.
3. Dezember 2012
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Christbäume VS. Weihnachtsbäume

Wir haben jetzt einen Christbaum auf dem Balkon. Anstelle der Lichterkette in den mit Tannenzweigen angefüllten Blumenkästen. Warum? Da gibt's zwei Antworten drauf, die eine lautet: der Nostalgie wegen, daheim hatten wir das früher auch immer, so einen Baum auf dem Balkon. Die zweite hat mit vorweihnachtlichen Gefühlen zu tun. Soll's ja auch bei gestand'nen Mannsbildern geben. Mit dem Baum taucht aber eine alte Frage von früher wieder auf. Nämlich die, wie das denn nun mit Brauchtum und Moral in Einklang gebracht werden kann, schon vor Heiligabend einen Christbaum zu haben, auch wenn der nur draußen steht und ausser der Lichterkette keinen Schmuck hat.
18. Oktober 2012
thailand

Thailand

Wir sitzen am Meer im Schatten unter sich im Wind wiegender Mandelbäume. Das Meer plätschert träge Wellen an den schneeweißen Strand heran und strahlt türkis-blau in der Mittagssonne. Doch bis ich hier diese Zeilen schreiben kann, sollte es ein langer und aufregender Weg werden... Als wir am Mittwoch Abend um kurz vor 22 Uhr die Boing 747 der Thai-Airways mit Flugziel Bangkok besteigen, wussten wir noch nicht, dass unsere Ohren in den kommenden vier Tagen einer Dauerbelastung ausgesetzt und mindestens 72 Stunden nicht zur Ruhe kommen werden. Nach 10 Stunden Flug und nur wenig Schlaf, woran die wirklich opulente Filmauswahl an Bord nicht ganz unschuldig war, landeten wir gegen 13 Uhr Ortszeit in Bangkok. Es gibt ein paar Dinge, die stehen offensichtlich in keinem der Thailand-Führer.
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